Was ist Diabetes?
Diabetes
Der Begriff Diabetes ist vielen bekannt, denn viele Menschen leiden unter dieser Krankheit. Doch was genau ist Diabetes?
Diabetes (lateinisch: "Diabetes mellitus") ist eine Stoffwechselkrankheit, die auf einen Mangel an Insulin beruht. Dabei ist zwischen einem absoluten Mangel, wobei überhaupt kein Insulin vorhanden ist, und einem relativen Insulinmangel zu unterscheiden. Relativer Mangel bedeutet, dass nicht genügend Insulin ausgeschüttet wird oder/und die Wirksamkeit des Insulins herabgesetzt ist.
Bei Insulin handelt es sich um ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Bei einem erhöhten Blut Zucker Spiegel wird das Hormon ausgeschüttet und sorgt für eine Blut Zucker Senkung. Bei einem Diabetiker kann das Hormon durch den Mangel keine ausreichende Senkung vornehmen. Da aber Glukose durch unsere Nahrung vermehrt ins Blut gelangt, kommt es zu einer Blut Zucker Erhöhung. Der Grund dafür: durch den Insulinmangel kann Glukose nicht von den Zellen aufgenommen werden. Dadurch kommt es schließlich zu einer "Überschwemmung" der Niere mit Glukose. Die Folge: Harn Zucker (auch "süßer Urin" genannt).
Patienten im jungen Alter, das heißt Kinder und Jugendliche, sowie Erwachsene unter 35 leiden in der Regel unter einem absoluten Insulinmangel; auch bekannt als "Diabetes Typ1". Vom relativen Insulinmangel sind hingegen Menschen ab 35 betroffen, genannt "Diabetes Typ2" oder auch "Alters Diabetes".
Diabetes Typ 1 muss durch regelmäßiges Insulinspritzen, sowie strenge Diäten therapiert werden. Hervorgerufen ist Diabetes in solch jungem Alter oft durch Viruserkrankungen, Zerstörung der Zellen in der Bauchspeicheldrüse (zum Beispiel durch eine Reaktion des Immunsystems) oder körpereigene Abwehrzellen. Meist ist der Diabetes Typus 1 auch genetisch bedingt und vererbt. Der Diabetes entwickelt sich schnell und muss von Anfang an behandelt werden.
Der Diabetes Typ 2 wird ebenfalls vererbt und muss mit Insulin und Tabletten behandelt werden. Viel wichtiger ist jedoch die Gewichtsabnahme und eine Diät, da Patienten mit dem Alter Diabetes zu 90% von Übergewicht betroffen sind. Gerade dieses Übergewicht und eine Überernährung fördern den Diabetes nur noch mehr. Auch Stress und jegliche Art von Infektionen sind zu vermeiden. Beim Diabetes Typ 2 ist die Harnsäure meist erhöht, der Blutdruck zu hoch und der Fettstoffwechsel gestört. Im Gegensatz zum Diabetes Typ 2, breitet sich die Krankheit beim Typus 2 langsam und über die Jahre hinaus aus.
Hypoglykämischer Schock bei Diabetes
Zu gefährlichen Komplikationen beim Diabetes kann es schon innerhalb weniger Minuten kommen. Bei einer starken Blut Zuckersenkung kommt es zu einem "Hypoglykämischen Schock". Anzeichen dafür sind zum Beispiel Schweißausbrüche, Heißhunger, Zittern, Herzklopfen, eine Steigerung der Aggressivität und eine starke Müdigkeit, welche bis hin zur Bewusstlosigkeit führen kann. Dann ist sofort ein Arzt zu rufen. Außerdem sollte man bei Voranzeichen direkt mit Zucker entgegenwirken. Greifen Sie zu Orangensaft, Cola, Trauben Zucker oder Stevia.
Ein anderer Fall ist die Blut Zucker Veränderung nach oben, das heißt eine hohe Blut Zucker Erhöhung. Entgegen dem Hypglykämischen Schocks, kommt es nun erst langsam und schleichen zu einem "Hypglykämischen Koma". Zu erkennen ist solch ein Fall durch starken Durst, vermehrtes Wasserlassen, Übelkeit verbunden mit Bauchschmerzen und Erbrechen. Es kommt schließlich zur Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma. Es ist sofort ein Arzt zu rufen! Auch hier sollte man den Erscheinungen direkt mit Wasser (ohne Zucker!) oder Insulin, welches Diabetiker so oder so meist bei sich führen, entgegenwirken.
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